Freihandsticken - Malen mit der Nähmaschine


Heute möchte ich euch nochmal etwas zeigen, dass im Rahmen meiner Ausbildung entstanden ist. Denn ganz bald ist mein 1. Ausbildungsjahr schon um. Total verrückt, wenn ich jetzt im Nachhinein betrachte wie schnell das Jahr rum ging. Nur noch eine Klassenarbeit und eine Abgabe steht auf dem Plan, keine ganzen 3 Wochen mehr, dann gibt es endlich Sommerferien. Und eigentlich sind die Pfingsferien auch noch gar nicht so lange her.
Eine meiner letzten Abgaben war "malen mit der Nähmaschine" und "Stuttgart in Bewegung". Und da es etwas genähtes ist, dachte ich mir ich zeige es euch auch hier auf dem Blog, denn meine Beiträge zu meiner Ausbildung lest ihr immer gerne.


Ein paar Internet Recherchen und Skizzen später hatte ich soweit meine Gedanken gesammelt das ich mich auf ein Motiv einlassen konnte. Dieses habe ich dann zuerst mit Bleistift auf Nesselstoff gezeichnet. Hier und da gab es noch ein paar Verbesserungen und dann ging es auch schon an die Nähmaschine.


Zum Glück hatte ich mir vor ein paar Monaten schon den Stopffuß für meine "neue" Nähmaschine gekauft und konnte so ohne Probleme meine Zeichnung nachmalen mit der Nähmaschine. Das sogenannte Freihandsticken. Zu oft konnte ich allerdings nicht auf einer Stelle nähen, dennoch bin ich echt zufrieden mit dem Ergebnis. Viele Stunden am Abend saß ich daran, fast eine Garnrolle wurde vebraucht.
Ich habe nicht darauf geachtet genau die Linie zu treffen, sondern habe mich führen lassen und eben noch eine Linie drüber gesetzt, wenn die erste nicht so gut gelungen war. Genau wie beim zeichnen, da ist am Ende auch nicht die eine perfekte Linie auf dem Blatt.


 Nach dem Nähen der Haare, hatte die Gute allerdings eine menge Falten im Gesicht. So habe ich kurzerhand zur Schere gegriffen und Haare und Kamera auseinander geschnitten. Aufgrund von Stoffmangel wurde der Hintergrund aus schmalen Streifen neu zusammen gesetzt. Darauf habe ich dann mit weißem Garn noch ein paar Kringel genäht, um dem ganzen noch ein bisschen Strucktur zu geben, ein paar Farbklekse und der Hintergrund war geschafft. Dann habe ich die Person wieder drauf gesteckt und festgenäht, so wie auch die Lücken gefüllt. Am Ende habe ich nur noch einen Stoff auf die Rückseite geheftet und beide Stoffe mit Schrägband zusammen gefasst und nun war mein Wandbild auch schon fertig.


Kommentare

  1. WOW! Ich "nähmale" ja auch gerne, aber was du da gemacht hast ist ja ein echtes Kunstwerk!

    Liebe Grüße,

    Tabea

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  2. Liebe Maira,
    das ist ja echt der Wahnsinn! Ich liebe dieses Bild und bin begeistert.
    Ich liebe diese "Zeichnung" und finde den Stil des ganzen für so ein Projekt perfekt!
    Alles Liebe
    Laura

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  3. Das ist echt cool geworden, find ich ganz toll!!!
    Herzliche Grüße,
    Steffi

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