Sankt Petersburg

Heute möchte ich euch Einladen mit mir eine Reise nach Sankt Petersburg machen. Nehmt euch Zeit und lasst die ganzen Eindrücke auf euch wirken, denn es ist wirklich Lohnenswert.
Nach der langen Passkontrolle und einem Stempel im Pass, vielleicht der erste oder zweite, vielleicht aber auch schon der dritte oder vierte, bist du so richtig auf russischem Boden angekommen. Du verlässt das Gebäude und wirst mit einem Kleinbus in die Stadt gebracht, schon die Busfahrt ist ein bisschen abenteuerlich, der Bus steht auf einmal quer auf der Straße, für den Busfahrer jedoch eine Normalsitaution und für die anderen Autofahrer auch, dennoch wird hier und da mal gehubt. Schon auf der Fahrt in die Stadt guckst du aus dem Fenster und sagst "ohh..", "guck mal hier..", "oder hier...". Endlich kannst du Aussteigen, an der Isaakskathedrale. Du bist begeistert von der goldenen Kuppel und machst viele Fotos.
Eine Ecke weiter siehst du schon die nächste goldene Turmspitze, die hast du auch schon auf dem Weg im Bus gesehen. Es ist ein Teil der Peter-und-Paul-Festung. Außerdem bist du einfach von allem Begeistert, die Straßenecke, ach einfach alles ist toll.
Aber nicht nur die Gebäude findest du beeindruckend, denn wie du wahrscheinlich direkt von Anfang an gehört hast, ist die Sprache auch ganz anders. Vielleicht klingt sie interessant oder doch eher eiun bisschen komisch? Und du würdest auch gerne ein paar Worte verstehen. Was dir auch noch auffällt, du kannst die Wörter gar nicht lesen und es wird noch interessanter. ;)
Später merkst du, für die nächste Russlandreise solltest du doch einen kleinen Wortschatz an russischen Wörtern haben, denn nicht viele sprechen Englisch.
Aber dennoch gehst du weiter, denn  soo viel Zeit hast du nicht und möchtest doch einen großen Eindruck von der Stadt bekommen. Also gehst du weiter zum Winterpalast und bist begeistert von der Größe und fragst dich was denn in all den Räumen sein soll.

Du gehst weiter und kommst an Straßenecken vorbei, in das ein oder andere Geschäft zieht es dich rein und du schaust ein bisschen. Anziehsachen, Souveniers, Bücher...
Anschließend kommst du vorbei an der Kasaner Kathedrale und außerdem siehst du gleich zwei Starbucks (grade wenn du in Finnland wohnst, ist es für dich doch etwas besonderes, denn dort gibst es nur in Helsinki einen). Natürlich lässt du es dir nicht nehmen, und gehst zu Starbucks, draußen fängt es auch leicht an zu schneien, perfekt für eine kleine Pause. Du kaufst eine Hot Chocolate mit Pfefferminz geschmack und fragst dich ob es das auch in Deutschland gibt, außerdem gönnst du dir einen dieser großen, so lecker aussehenden Cupcakes und machst es dir in einer Ecke gemütlich. Du genießt den Luxus von Internet, den es auf dem Schiff nicht gab und ruhst dich ein bisschen aus.
Danach, aufegwärmt und voller neuem Tatendrang ziehst du weiter...und bist immer noch begeistert, wie schön und, wie du wahrscheinlich schon schnell gemerkt hast, wie groß die Stadt ist. Mit fast 5.000.000 Einwohnern (fast so viele wie in ganz Finnland leben) und einer Fläche von 1431 quadratkilometer, doch ein ganzes Stück größer als Berlin.
Hinter dieser Straßenecke verbirgt sich neben Gribojedow-Kanal auch das tollste Gebäude Russlands, das einfach so faszinierend ist das du aus dem staunen nicht mehr herauskommst. Mit dem Kanal erinnert es dich auch ein bisschen an Venedig. Du machst 10000 Fotos, auch wenn du so viele gar nicht bräuchtest, aber du machst sie da du einfach hin und weg bist.
Du gehst einmal um die Kirche herum dort siehst du ein Brautpaar und kommst dann zu kleinen Ständen, sobald du ein bisschen näher guckst, wird dir direkt viel gezeigt angeboten und du wirst zum kaufen aufgefordert. Du schaust dir trotzdem alles ein bisschen näher an, vielleicht kaufst du dir eine Matroschka oder du kaufst Ohrringe oder eines der zahlreichen anderen Souveniers?
Weiter am Kanal geht es lang, wieder zurück zu der Hauptstraße. Jetzt fängt es auch noch leicht an zu Regnen, aber die Stadt verliert trotzdem nicht ihre Schönheit, die Kamera packst du auch noch nicht weg, den es gibt noch so viel zu Fotografieren.
 Es geht weiter die Hauptstaße entlang, du siehst sehr interessante Gebäude, Läden und Menschen...
Eine Kirche mit einem doch etwas ungewöhnlichen Dach. Und vorallem erscheint auch immer wieder der Kontrast zwischen arm und reich. Das erste mal hast du ihn sehr deutlich auf dem Schiff gesehen, als du ein Stück vor dem Hafen von Sankt Petersburg an einer Müllhalde nach der anderen vorbeigefahren bist.
Außerdem kommst du immer mal wieder an schicken und teuren Passagen vorbei, in die du einfach mal hereingehst und den viel zu teueren Schmuck betrachtest, den du auch wenn du viel Geld hättest noch zu teuer finden würdest. Aber du freust dich über dieses nette kleine Fotosymbol am Eingang,
das du jedoch erst beim rausgehen siehst. Du schaust dir im Schufenster, die auch viel zu teuren, aber doch so schönen Macarons an und denkst dir zum 100 mal die irgendwann auch mal zu backen, einfach nur damit du sie probieren kannst.
Vielleicht lässt du dich auch auf einen Kaffee auf dem Balkon nieder und hast so den Überblick über die ganze Passage.

Danach regnet es draußen sehr stark und die Zeit wird auch langsam knapp du gehst langsam zurück zum Anfangspunkt und fährst mit dem Bus zurück zum Hafen. Du schaust noch einmal zurück und behälst die Stadt im Herzen. Die Passkontrolle zurück geht sehr schnell und du bekommst noch einen Stempel. Danach gehts aufs Schiff, erst da bemerkst du wie müde und kaputt du eigentlich bist und das deine Füße sehr weh tun. 
Dennoch lässt du den abend noch ein bisschen mit ein paar Shows ausklingen und hast doch einen recht vielseitigen Einblick in die russische Kultur bekommen, auch wenn du nur ein Turist warst. Und mal wieder hast du gemerkt, wie du das reisen und auch die Abenteuer genießt und deine Abenteuerlust wird noch größer. 
Aber natürlich hast du auch ein paar Souveniers, als Andenken gekauft und Postkarten an deine Liebsten geschickt.
Ich hoffe die kleine Reise nach Russland hat dir gefallen und du hast viele Eindrücke und Abenteuerlust mitgebracht. 
Ich bin sehr gespannt wie dir diese Art von "Reisebericht" gefallen hat und freue mich sehr über ein Feedback.
Mit diesem Post gehe ich heute auch das erste mal zu Freutag.

Zum Abschluss einen Spruch.
Der Mensch bereist die Welt
auf der Suche nach dem, was ihm fehlt.
Und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden.  
 George Moore (1852 - 1933)

Kommentare

  1. Wow. Was für eine tolle Stadt und so ein schöner Reisebericht. Hat mir sehr gefallen.
    Liebe Grüße, Janet

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  2. Hat mir ebenfalls sehr gut gefallen! Du hast eine schöne Erzählweise gefunden, die das Gefühl entwickelt, dich wirklich zu begleiten, durch die Gassen zu streifen, staunend vor der Church of the Resurrection zu stehen, die fremden Wörter in den Ohren nachklingen zu lassen, den Kaffe zu schmecken, die Kälte zu spüren, und mit dir gemeinsam in Reiseeuphorie zu tauchen :) Und du nähst jetzt Aufnäher an deinen Backpacker? Tolle Bilder, tolle Stadt und vorallem tolle Maira ;)

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  3. Nach Sankt Petersburg möchte ich auch unbedingt mal reisen.
    Vielen Dank, dass du mich mit deinen tollen Bildern schon mal mit auf eine virtuelle Reise genommen hast :)

    Lieben Gruß
    Sarah

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  4. Liebe Maira,
    deine Bilder sind wie immer klasse. Ach ich wünschte ich könnte so toll fotografieren wie du. Ich glaube da muss bei mir mal eine neue Kamera her! Und dein Schreibstil ist toll! Es war wie wenn ich dich begleiten würde, klasse!
    LG Elli

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  5. Eine wunderschöne Stadt mit unglaublich viel Kultur. Ich habe 3 Jahre dort gelebt und an der berühmten Vaganowa Akademie meine Ausbildung abgeschlossen. Es war eine unvergessliche Zeit. Aber ich glaube es hat sich seit dem auch sehr viel verändert, z.B. gab es damals fast keine Läden und fast alle waren arm. Ein schöner Bericht!
    Liebe Grüße, Lee

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  6. Hallo liebe Maira,
    das ist ja ein toller Reisebericht! Ich mag sehr wie du ihn geschrieben hast. Ich selbst war noch nie in St. Petersburg, aber ich denke auch es ist eine Reise wert.
    Und von den süßen Matroschkas bin ich ja hin und weg <3, außerdem ein "Bitte Fotographieren"-Schild sieht man ja auch praktisch nie ...;)
    Warst du eigentlich alleine dort oder mit deiner Gastfamilie oder Freunden?
    Ich würde mich freuen noch mehr von deinen Reisen zu hören!
    Liebe Grüße,
    Laura

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